Wortlos

Und es ist Liebe.

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Wut

Ich habe es so satt.

Pah. Wenn er sich nicht für mich interessiert, oder erst so tut und es dann sein lässt, dann kann er mich gradmal. Ich seh es nicht ein für so etwas zu kämpfen.

Nein. Mich hast du verloren. 

Erstickung

Lange ist der letzte Eintrag her... Dennoch hat sich nicht viel verändert. Wir haben Oktober, in drei Tagen habe ich Geburtstag und es scheint sich alles jedes Jahr zu wiederholen, mit nur einer kleinen Änderung.

Ich verabscheue den Menschen, der mir am meisten bedeutet, weil er mir Schmerzen zufügt. Ich weiß einfach nicht wann genug ist, schnappe nach mehr und bekomm nur Luft zu schmecken. Manchmal schmerzt uns das was wir tun, obwohl es in unseren Augen als richtig erscheint. Ich habe den Kontakt abgebrochen, um feststellen zu müssen, dass ich mich geirrt habe. Eine schmerzliche Erfahrung. Nun tümpel ich vor mir her, weiß nicht mehr was ich von allem halten soll und vergrab mich. Vielleicht sollte ich jeder einzelnen Person, die ich kenne, gleichgültig gegenüberstehen? Einen Vorteil hätte das ja, sie kann mir nicht mehr wichtig werden und mir somit schmerzen.

Oh nein, ich will einfach nicht mehr. 

Dieses ständige Auf und Ab macht mich vollkommen fertig. Kann denn nicht einfach mal etwas schönes passieren und einfach andauern, anstatt am nächsten Tag wieder verschwunden zu sein? 

Die letzten Wochen waren recht abwechslungsreich. Prag, die LAN-Party und die vielen neuen tollen Menschen die ich kennengelernt habe.

So abwechslungsreich und nach oben katapultierend, dass ich nun wieder mit dem fallen beginne. 

 

Welche Rolle spielen Altersunterschiede? Bei mir eine große, leider. Warum? Ich weiß es nicht, nur schmerzt es mir. 

 

el regocijo

Eine schöne letzte Woche, die mich auf andere, sehr viel tollere Gedanken brachte und mein krankes Herz ein wenig oder sehr viel zu heilen vermochte. Dafür will ich danken, danke Thomas [:

Die Konversationen waren lustig, der Kaffee hat geschmeckt und deine Gesellschaft war einfach angenehm

Der heutige Abend brachte mich erneut vom Tief ins Hoch, habe sehr, sehr sympathische Menschen kennengelernt, konnte lachen und wurde erfolgreich abgelenkt. Es ist immer schön...auch wenn mein Alkoholpegel ein wenig angestiegen ist *zwinker*

antes morir que vivir mal

Die Wahrheit. Die Erkenntnis. Das dumpfe Zerstören der verbliebenen Hoffnung.

Bittere Schluchzer.

Der Schmerz. Der Selbsthass. Der Selbstbetrug.

Düstere Blicke.

Die Wut. Der Hass. Die Angst.

Erschöpfte Seufzer. 

 

Der Tag sollte schön werden, doch war das einzige was er mir brachte Schmerz. Erneute Nostalgieanfälle, Wut auf mich selbst und auf andere, gewisse Personen. Wut aus dem Grund, weil ich die Wahrheit nicht annehmen wollte und heute schlucken musste. Wut darüber, dass ich mich von Personen verletzen lasse, die es nichtmal annähernd verdient haben, dass ich wegen ihnen auch nur einen Gedanken verschwende, so wie sie mit mir umzugehen pflegen. Ich wusste es, wieso habe ich es nicht akzeptiert? Wieso musste die Hoffnung weiter in mir glühen, bis sie heute brutal ausgelöscht wurde? Wieso fühlen wir Menschen? Wozu sind Gefühle da, wenn sie mich nicht zu schützen vermögen? Und vor allem, wenn sie einen immer wieder an vergangenes und besonders an Gesichter erinnern? Abschalten, ja, liebend gerne, doch vermag ich nicht den Schalter zu finden. Gibt es überhaupt einen?

Wieso müssen es die Menschen die wir lieben immer so unheimlich schwer machen? Sollte man von der Person lieber Abstand nehmen und darauf hoffen, dass man die Vergangenheit vergisst? Nein, ich bezweifle es. Vergangenes zu vergessen ist schwer, wenn nicht sogar unmöglich. Es wird immer in uns zu finden sein, seien es nun die Augen die uns verraten oder unsere Lippen. Man muss sich der Vergangenheit stellen, doch weiß ich momentan wieder einmal nicht, wie ich dies bewerkstelligen kann. Die Ereignisse vor den jetzigen waren gar nicht mal so schwer zu bekämpfen, nur war die Folge dessen, dass sich Liebe in Hass umwandelte. Oder ist dies auch nur wieder eine Form von Selbsthass, dass ich mich so habe behandeln und verletzen lassen?

Wo frühere Tränen des Menschen wert waren, sind sie es heute keineswegs. Dennoch kann ich meine Schluchzer nicht abstellen, sie überkommen mich wie eine Krankheit. Vollkommen unberechenbar. Wünschte ich mir früher immer lieben zu können, so will ich es nun nicht mehr. Es ist die Angst, die mich davon abschreckt. Ich will nicht mehr. Es ist die Feigheit vor den Schmerzen, die ich jetzt verspüre und die sicherlich geringer als bei anderen Menschen auf unserem Planeten Erde sind, dennoch verspür ich das Gefühl, dass es mich innerlich zerreißt. Stärke zeigen, allerdings weiß ich nicht wie ich dies bewerkstelligen soll, was mich zunehmenst verärgert.

Ich fühle keine Freundschaft, nur Verpflichtungen, die ich teils gerne erfülle, damit es meinem Umfeld gut geht.

Es tut mir Leid 

stummer schmerz

ich will schreien,
doch entrinnt meiner kehle kein einziger Laut,

ich will weinen,
doch kullert nur eine einzige Träne meine Wange herab,

ich will ausbrechen,
doch stoße ich nur gegen einen gläsernen Widerstand,

ich will ihn spüren,
doch ist er so weit von mir entfernt, als das ich es je wieder täte.